Best viewed with a resolution of 1024x768px and anything except the Microsoft Internet Explorer!
Sieht am besten bei einer Auflösung von 1024x768px und allem außer dem Microsoft Internet Explorer aus!
Der Nihilistiker

Verzweifeltes Austreten von dem, was man Wohlstand nennt; doch schon zu lange bin ich seiner untertan - erbärmlich fügend.

Strikte Ablehnung illusorischer Wahrheiten; viele fallen ihnen anheim; alle sterben einen früh falschen Tod.

Nutzloser Hass für Barmer, nicht Arme, wirklich dummes Volk, verschwenderisch und im Unglücke suhlend.

Einfach nur angewidert vom Gestank der Zivilisation; verdorben bis ins Mark, schäme ich mich meiner Art.

Was suche ich hier? Was will ich? Wozu all der Prunk? Wozu der Rausch, die Gier?

Das letzte Hemd hat keine Taschen. Was ist dann überhaupt von wert?

Nichts kann mich halten! Ich gehe auf Unbestimmte zeit

13.7.06 00:00


Zivilisatorisch genormt

Vom Aufgellen ihrer Motoren und dem Gestank von verbranntem Öl auf raue Art geweckt fand ich mich schweißverklebt, in meiner erneut gefallenen Zuflucht wieder.

Von unten stiegen Schwaden teerhaltigenden Dunstes zu mir hinauf.

Tiefe Bässe hämmerten sich rücksichtslos ihren Weg durch alle Gemäuer und kreischendes Lachen rundete die zerissene Stille vollkommnend ab.

Hörte ich da nicht Kinder? - Ach, wie schlecht es doch allen ergeht.

Aber nur die Vögel ziehen unbekümmert ihre Bahnen.

13.7.06 00:00


Drei Farben

Schwarz, Rot, Gold heißt die neuste Mode.

Schwarz, Rot, Gold verankert wie fahrend.

Schwarz, Rot, Gold auf Herzen und in Brüsten.

Schwarz, Rot, Gold so weit das Auge sieht.

Schwarz, Rot, Gold wissen nur wenige.

Schwarz, Rot, Gold von vielen verachtet.

Schwarz, Rot, Gold nun doch entdeckt.

Einfach nur Schwarz, Rot, Gold - seid ihr denn blind?

12.7.06 00:00


Vergönntes Glück

Die Sonne scheint herzerwärmend auf mich herab. Ich schließe meine Augen - ein vorbeibrausendes Auto.

Die Vöglein zwitschern harmonisch in einem ungreifbaren Chor. Ich versuche die Noten zu fühlen - ein stetiges Rauschen von Maschinen.

Der herrlich duftende Geruch des Sommers liegt in der Luft. Ich nehme ihn in mich auf - neben Abgasen und Ruß.

Die Blumen, Bäume und Sträucher gedeihen, sie blühen. Ich kann sie schnell erreichen - zwischen all dem Grau.

22.6.06 00:00


Ewiger Tag

Stetig herrsche das Licht - keine Angst im Dunkeln.
Stetig sei reges Treiben - keine Ruh',
nur Hektik und Feier!

Zwischem buntem Gefunkel
singen Vögel -
es ist auf ewig Tag.

5.6.05 00:00


Aberration!?

Ein Wald von weißen Riesen türmt sich vor uns auf.
Furchteinflößend rudern sie mit ihren mächtig erbauten Armen und sind uneins mit der sie umgebenden Welt.
18.3.05 00:00


Lasst sie endlich schlafen

Warum erfreut uns ihre Erlösung nicht? Lasst sie endlich schlafen!

Komm, gib nicht auf - kämpfe weiter, immer weiter - für uns!

Dein Ende wird nicht geduldet. Komm, steh auf!

Keine Arme, keine Beine. Keine Stimme, keine Gedanken.

Hauptsache du lebst - für uns!

Jammern und Wehklagen gehört dazu - so schlimm ist es auch wieder nicht.

Wir sind alles und alle sind wir!

Bleib ja am Leben - für uns!

Augen die um Gnade flehen, doch Augen kann niemand hören. Wir wollen sie nicht sehen, können nicht.

Unsere Liebe für andere ist also Liebe unserer Selbst.

13.3.05 00:00


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]
Texte (c) by ChaDawn
Alle Grafiken und das allgemeine Design (c) by pSy
Hintergrundbild (c) by toeknuckles

Gratis bloggen bei
myblog.de