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Frogotten Times

Once lived save in a womb
Weak and blinded I was enjoyning the sun

Once falling in a swamp of tears
burrying all grief behind, to rise up

Once a fool I was
Lying to me and myself

Once I died again
Killed by my own emotions - liars they are?

But I will become that much strong as I want to be
I will close my eyes, as I always did
Please, stop them from singing

- for all of us
6.2.07 16:55


Got Me Wrong - Alice in Chains

Yeh, it goes away
All of this and more of nothing in my life
No color clay
Individuality not safe

As of now I bet you got me wrong
So unsure you run from something strong

I can't let go
Threadbare tapestry unwinding slow
Feel a tortured brain
Show your belly like you want me to

As of now I bet you got me wrong
So unsure you run from something strong

I havn't felt like this in so long
Wrong, in a sense too far gone from love
That don't last forever
Somethings gotta turn out right

You sugar taste
Sweetness doesn't often touch my face
Stay if you please
You may not be here when I leave

As of now I bet you got me wrong
So unsure we reach for something strong

I haven't felt like this in so long
Wrong, in a sense too far gone from love
Strong, I haven't felt like this in so long
Wrong, in a sense too far gone from love
That don't last forever
Somethings gotta turn out right
6.2.07 15:57


Pendo - Freund(e)

Ich blicke in einen Spiegel - ohne Glas

Höre eigene Worte, doch meine Lippen bleiben stumm

Fühle meinen Schmerz und weine verstanden

- nicht allein
16.1.07 05:07


Mittel zum Zweck

Die Tastatur, sie glänzt im Schweiß -
niemals ruhend, nie allein.
Dreckig und verklebt;
benutzt wird sie -
wichtig wie bedeutungslos.

Schweigend ertägt sie alles, ertägt still die Schläge.

Sie tut mir Leid, diese Tastatur -
so einsam und verkommen.
18.12.06 22:01


Blinde Sehnsucht

Von Bescheidenheit getrübte Augen
sehen keine Schönheit
was Eigen und so lieblich betört

Verbotene Küsse - in Gedanken lebend
so süß und rein

Ein kalter Hauch lässt mich frösteln
die Wirklichkeit spüren

Mir ist kalt...
13.12.06 01:00


Zwischen den Zeilen

Im Meer der Noten schwelgend lief ungewollt ein salzig Rinnsaal von der Seite.
Überwältigt von der Harmonie schloss er die Augen - in ihr treibend. Niemand schenkte ihm Beachtung, so wie er alles um sich vergaß.
Nur der liebliche Klang und der Zuhörer - der wahre Zuhörer - erdrückt von Zärtlichkeit.
Manchmal, so dachte er einen kurzen Moment, da weint man über das Schöne.
10.12.06 00:00


Ein Neuanfang

Am vierten Oktober des Jahres 2006 wurde unser ohnehin kurzer Schlaf durch das schrille Piepen eines Weckers jäh beendet.
Der Aufbruch musste früh geschehen, um rechtzeitig an den anstehenden Feierlichkeiten und etwaigem Beiwerk teilnehmen zu können.
Das dunkle Band, auf welchem wir uns dahinbewegten, wurde trotz der Fülle an Lichtern nur leidlich erhellt. Diese spärliche Erleuchtung und in einiger Entfernung, sporadisch aufblitzendes Rot, waren die einzige Helligkeit, die sich unseren trägen Augen bot.
Plötzlich troff kalte Nässe vom Himmel herab und verwandelte das Band in einen Spiegel glänzender Schwärze, der ob seiner Finsternis, willenlos alles auf ihn scheinende Licht zurückwarf, zeitgleich krabbelte unaufhörlich unnützes Zeug aus dem Radio.
Als der Morgen gewahr wurde , waren wir am Ziel unserer Reise und ein mulmiges Gefühl bemächtigte sich meiner. Wie viele Menschen wohl dieses Empfinden mit mir teilten? Gewiss war ich nicht der Einzige - für unzählige andere junge Menschen würde ein neuer Lebensabschnitt beginnen - geprägt von größtmöglicher Freiheit.
Doch von Anfang an war für mich klar gewesen, dass ich dies nicht zu sehr auskosten wollte; zu sehr war ich von meinem eigentlichen Ziel besessen - Wissen und die Möglichkeit mein Leben neu zu ordnen; gänzlich inneren Frieden zu finden.
Nicht streberhaft, eher strebsam sah ich meine Person die unvergleichlichen Tage eines Studenten erleben.
Ich bedauerte nichts; keinen meiner Entschlüsse; alles sollte sich an jenem Ort, zu jener Zeit auszahlen.
Nun saß ich von der kalten Luft des Weges hierher, aufgerüttelt, mit brennend roten Augen in dem, was man Hörsaal nennt.
Die Schreibfeder glitt, angenehm in meiner Hand liegend, über das regelmäßig karierte Papier; dessen Struktur ich niemals hinterfragte. Ich genoss es, wie die blaue Tinte sich in diese weißen Fasern eingrub, um dort die Gedanken und das Wissen anderer zu bannen.
Ich fühlte mich leer, zu viel hatte ich an andere gedacht - abermals. Jetzt war es an der Zeit mehr für mich selbst zu tun.
Zwar fegte der Schreiber des Professors ähnlich, fast lautlos wie der meine, über nahezu Unsichtbares, doch bescherte mir der Anblick dieses künstlichen Schaffens keinerlei Befriedigung.
Die Müdigkeit erreichte ihren Höhepunkt, zehrte an meinen Nerven, drohte meine Augen zusammenzureißen.
Ich schaute des öfteren zur Uhr - wann würde die sogenannte Veranstaltung wohl ihr Ende nehmen? Eine stetige Frage, die jedoch alsbald durch andere Gedanken verdrängt wurde.
Anlass für das Aufheben meiner bis dato, praktisch monatelang währenden Schreibblockade, war ein Gespräch des vergangenen Abends. An jenem sollte ich genügend Denkansätze erfahren, um wieder meinem Laster des übermäßigen Schreibens fröhnen zu können.
Doch es galt auch der Vorlesung Aufmerksamkeit zu widmen und meinen eigenen Einfällen bot sich lediglich der Rand des Blattes, auf dem nunmehr ein Wirrwarr aus naturwissenschaftlichen Fakten und meinen schweigenden Gedanken stand.
Als ich bald gezwungen war ein neues Blatt aufzuschlagen, da spürte ich ein Verlangen, das Datum aufzuschreiben. Ein erneut kurzer Blick zur Uhr - und ein wenig Trauer durchzog meinen ermatteten Leib. - Ein neues Blatt, ein neuer Tag, der 22. November.
Sie wäre heute vier Jahre geworden, dachte ich still, in Erinnerungen suchend. Sie war so schön gewesen; so wunderschön - einzigartig.
Wir waren immer zusammen - ich hatte sie geliebt; nicht nur wegen ihrer Erscheinung - nein, das nicht.
Es war nicht nur ihre Anmut, ihr Glanz, ihre Figur, ihre nüchterne Kälte, die ich zu spüren bekam, wenn ich sie berührte; ich trug stets Handschuhe. Doch das Ganze ist mehr als die Summe der einzelnen Teile! - ich liebte sie, ich hatte sie besessen - sie war Mein gewesen; bis zu jenem Tage, an dem sie mir auf gar heimtückische Art und Weise genommen ward; aus meinem Keller gestohlen - für immer fort.
Große Pläne waren ihr bestimmt; schöne Geschenke warteten auf sie.
Zwei Monate dauerte es, einen neuen Schatz zu gewinnen - aber nichts und niemand ist ersetzbar. Ich werde sie nie vergessen!

In memoriam "Die Schlanke Hummel"

22. November 2002 bis 8. September 2006,
Geschwindigkeitsrekord auf ebener Strecke: 48 km/h,
nur zwei Stürze,
mindestens über 13.000 km Fahrweg
Wie ich sie misse.
22.11.06 00:00


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